Platz den Plätzen!

Die Journalistin Katinka Strassberger berichtete am 9. Juli 2015 in Bayern 2 über „Die Kunst, schöne Stadträume zu planen“. In diesem Radiofeature kommt auch der Münchner Künstler Michael Lapper ausführlich zu Wort, der sich während des Kunstprojekts „wir hier / here we are“ ausführlich mit dem Thema Stadtplätze beschäftigt hat. Als weitere Experten hat die Autorin noch den Architekten Christoph Mäckler, die Münchner Stadtbaurätin Elisabeth Merk und Sophie Wolfrum, Professorin für Städtebau und Regionalplanung an der München TU, befragt. Der Podcast zur knapp einstündigen Sendung ist unter diesem Link auf der Website des BR zu hören.

Sofort wieder abreißen!

Für seinen Blog reist art-Architekturkolumnist Till Briegleb durch die Welt und bespricht Neubauten, die so falsch, schlecht und respektlos sind, dass es nur eine vernünftige Lösung für sie geben kann: Sofort wieder abreißen!

Sein Abrisskandidat Nr. 20, Ende Februar 2015 veröffentlicht, war die Messestadt Riem.

Auf das Gelände des ehemaligen Flughafen hat ihn übrigens das Kunstprojekt „here we are“ gelockt, das in der Projektdokumentation ausführlich beschrieben ist. Till Briegleb wundert sich über einen Widerspruch:

„Zum einen beinhaltet sie [die Projektdokumentation] eine fundierte Analyse der städtebaulichen Unbrauchbarkeit von Siedlungsprojekten wie der Messestadt, denen es tatsächlich an den allermeisten Qualitäten mangelt, die in städtischen Projektbroschüren wie der oben zitierten ‘Neues Wohnen in der Stadt‘ vollmundig behauptet werden.

Gleichzeitig aber dokumentiert Lapper im Verlauf des Projektes die Ergebnisse seiner intensiven Recherchen unter den Bewohnern, vor allem bei Schulkindern. Und in den dazu veröffentlichten Zitaten findet sich dann eine erstaunlich hohe Zufriedenheit mit der eigenen Lebenswelt.“

Hier gehts zum Blogeintrag.

Impressionen aus der Eisdiele #eisfrei

Kultur auf neuen digitalen Wegen erfahrbar machen: In einer umdefinierten Eisdiele machen die Kulturkonsorten in München den Monat Dezember zum  Treffpunkt für eine neue Art von Kultur. „wir hier / here we are“ ist an einem Vorabend des 3. Advents Teil davon.

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Michael Lapper erzählt ….

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… die Kulturkonsorten tweeten live von der Veranstaltung …

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… Christian Gries stellt den Live-Stream ins Internet ein …

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Full house in der Kultur-Etage

Buchvorstellung Kultur-Etage

Volles Haus bei der Vorstellung des Buchs zum Kunstprojekt „wir hier / here we are“ am 6. November 2014 in der Kultur-Etage der Messestadt Riem. Über 70 Zuschauer und Zuhörer interessierten sich für die näheren Umstände, wie die Installation im letzten Jahr entstanden war und welche Reaktionen sie hervorrief.  Moderiert von Brigitte Gans, erzählte Michael Lapper von den Schwierigkeiten und Erlebnissen vor und während des einmonatigen Projekts und las einige Passagen aus dem dazugehörigen Projektbuch. Dieses bringt Zitate und während der Installation entstandene Fotos zusammen und erläutert den gesellschaftspolitischen Hintergrund.

#eisfrei – heute mit „wir hier / here we are“

Eisfrei LogoEisfrei ist eine von den Kulturkonsorten aus dem Winterschlaf geholte Münchner Eisdiele und zeigt statt Lebkuchen im Dezember einen Monat lang Kunst und Kultur als täglichen Pop-Up-Kalender.

Am Samstag, 13. Dezember um 20 Uhr wird das Kunstprojekt und die jetzt dazu erschienene Publikation vorgestellt.

Ort: Eisfrei – Eisidiele Schwanthaler Str. 141 im Westend. U4 + U5 Theresienwiese oder Schwanthaler Höhe.

Näheres auch unter Kulturkonsorten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Platzangebot beschränkt, aber gemütlich – small is beautiful.

Projektbuch im November 2014 erschienen

Titelbild_Buch

Die umfassende Publikation zum Kunstprojekt „wir hier / here we are“ ist im Buchhandel erhältlich und kann hier per E-Mail zum Preis von 15 Euro bestellt werden.

Softcover, 94 Seiten, 21 x 27 cm, ISBN 978-3-00-046833-9

Einblick in das Buch erhalten Sie hier.

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Paare und Passanten

„wir hier / here we are“ wird von den Passanten sofort als selbstverständlicher Bestandteil des Willy-Brandt-Platzes angenommen. Für Kinder ist es der schönste Spielplatz, für Skater eine neue Herausforderung, für Vorbeigehende ein Rückhalt auf dem großen Platz. Viele bleiben stehen, um die Aufschriften auf den Gurten zu lesen, manche gehen die Wege nach, die die Gurtpfosten erschließen.

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Besucher am Kiosk

Der Kiosk wird schnell als Ankerpunkt auf dem Platz wahrgenommen. Viele Passanten bleiben stehen und vertiefen sich in die Texte.

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Aufbau der Installation Ende September

Aufbau des Info-Kiosks am Willy-Brandt-Platz. Darunter der fertige Kiosk. Der Aufbau der eigentlichen Installation auf den zentralen Rund dauert drei Tage.

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Über den Willy-Brandt-Platz

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 Das ist der Willy-Brandt-Platz

Ziemlich groß und kaum Leute dort (was ihm auch den Namen „Platz der Leere“ eingetragen hat). Dabei wohnen hier in der Messestadt im Osten Münchens eine Menge Menschen aus über 100 Nationen. Dazu kommen zur Messe zahlreiche Besucher aus aller Welt. Viele davon haben sicher etwas zu erzählen. Woher sie kommen und wie sie hierherkamen, wie es ihnen hier geht. Eine kleine Geschichte, ein momentanes Gefühl oder ein Eindruck. Diese Geschichten wollen wir kennenlernen. Auch Ihre.

wir hier – auf diesem Platz.

It’s very large and usually looks bare and deserted. That’s why it’s also known as “Emptiness Square”. However, many people from more than 100 countries live in the neighbourhood, Messestadt-Riem, east Munich. And many visitors to the Munich Trade Fair Centre come here, too. These people must have a lot of stories to tell: where they come from, how they came here, how they feel about being here, experiences they have had since arriving here…
We would like to hear these stories – and that includes yours.

here we are – in this square.